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Zecken-Informationen

Zecken übertragen in der Schweiz wie auch in anderen Ländern durch Zeckenstiche gefährliche und ernstzunehmende Krankheiten. Von den diversen Krankheitserregern, die diese Parasiten beim Blutsaugen auf den Menschen übertragen, sind die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Lyme-Borreliose besonders hervorzuheben.

Von März bis Oktober haben Zecken und ihre Entwicklungsstadien in der Schweiz Saison, wo sie in Gräsern und Büschen der Laub- und Mischwaldareale auf eine Blutmahlzeit lauern.

Die FSME ist eine virale Hirn- und Hirnhautentzündung, an der in der Schweiz pro Jahr bis über 100 Personen erkranken. Alleine der Kanton Zürich war in bestimmten Jahren mit über 50 Erkrankungen betroffen. Die Lyme-Borreliose ist die häufigste von Zecken übertragene, heimtückische Krankheit, von der in der Schweiz jährlich einige Tausend Neuinfektionen festzustellen sind - mit steigender Tendenz. Die Borreliose-Erreger finden sich in etwa einem Drittel aller Zecken in den Wäldern der Schweiz.

Eine weitere, durch Ixodes-Zecken übertragene Infektionskrankheit ist die Ehrlichiose bzw. Anaplasmose, die wegen unspezifischen Symptomen zur Zeit meist nicht entdeckt wird. Es besteht die grosse Gefahr, dass sie ähnlich hohe Bedeutung erlangt wie die FSME und die Lyme-Borreliose. Die beispielsweise in Süddeutschland entdeckte Verbreitung der Ehrlichiose-Erreger in Zecken spricht dafür. Also gegen Zeckenstiche Vorbeugen ist besser als Heilen: Ein zuverlässiges Zeckenschutzmittel rundum auftragen - auch auf Schuhe und Hosen, mindestens bis über Kniehöhe.
 

Weiterführende Informationen

PDF-Download: Informationen über Zecken und Parasiten von Alpha Biocare